kunstfabrik4.0 goes Lange nacht der industriekultur

Donnerstag 1. 9. 2022 · 16.00 - 22.00 Uhr

Österreichisches Papiermachermuseum

Museumsplatz 1, 4642 Laakirchen

 

Im Rahmen der Langen Nacht der Industriekultur präsentiert sich die kunstfabrik4.0 sowohl mit Projekten aus dem Artist in Residence-Programm 2021 und 2022, klassicher Musik in industriellen Räumen und einer Installation, die in Zusammenarbeit mit SchülerInnen der NMS Laakirchen und der Künstlerin Juliane Leitner entstanden.

 

17.00 Uhr: Vernissage

NETZ.LICHT.WERK 

Präsentation der in Kooperation mit der Künstlerin Juliane Leitner und den Schülerinnen und Schülern der NMS Laakrichen enstanden Lichtobjekte. (Organisation: Friederike Reiter)

 

16.30, 18.30 und 20.30 Uhr

TRIO MELISANDE - Konzert

Ehemalige Bleiche im Österreichischen Papiermachermuseum. Foto: Friederike Reiter


Charles Brink (Querflöte), Martina Reiter (Viola), Andrea Hampl (Harfe)

Die ausgewählten Stücke des Abends umspannen ein Jahrhundert und beginnen

mit der für diese Besetzung richtungsweisenden Sonate von C. Debussy. Wir gehen zurück in das Jahr 1913. Zu diesem Zeitpunkt gilt in Europa die Industrialisierung als abgeschlossen und der 1. Weltkrieg lag bedrohlich über allem. Es fand eine Umstellung auf Kriegsökonomie statt. Die durch die Industrialisierung entwickelten Waffen wurden systematisch eingesetzt und erreichten ein bis dahin unbekanntes Zerstörungspotential. Gleichzeitig setzte Henry Ford 1913 erstmals das Fließband zur Massenproduktion von Autos ein.  

Edgar Varese, ein großer Bewunderer von C. Debussy, ließ sich von Industrieklängen inspirieren und welche er in seinen Kompositionen höchst eigenständig und unverwechselbar verarbeitet hat. Gespielt wird auch das Stück „Petite Suite“ von André Jolivet, der ein Schüler von Varese war. Es finden sich darin Sätze, die mechanisch klingen und an Industrieanlage erinnern. Somit wird der Bogen weiter gespannt zum Thema "Musik und Industrie". 

Das zeitgenössiche, von M. del Aguila 2013 komponierte Stück „Submerged“, beschäftigt sich mit dem Element Wasser und führt uns durch dessen essentiellen Bestandteil in der Herstellung von Papier, dem Wasser, thematisch direkt zum Aufführungsort in den Räumen der ehemaligen Papierfabrik.

 

ab 18.00 Uhr Finissage

Felix Friedmann: Fotografie

 

16.00 - 22.00 Uhr

Maria Hanl: DRAWINGS, Videoprojektion